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Noch schneller am Markt

IML-Dünnwandprojekte in engem Zeitfenster realisiert

Das Produktspektrum umfasst u.a. Schraub-, Prell- und Flip-Top-Verschlüsse, IML-Container sowie Pokalbecher. Henke ist nach DIN EN ISO 9001: 2008 sowie BRC-IoP zertifiziert.

Als die Franz Henke GmbH & Co. KG in Lohne nach einer Lösung suchte, mehrere unterschiedliche Produkte möglichst schnell auf dem Markt zu platzieren, war klar, dass man mehr als nur die grundlegende Maschinenausstattung benötigen würde. Um diese Projekte erfolgreich umzusetzen, wandte sich das Unternehmen daher an Husky Injection Molding Systems SA, einen Zulieferer mit europäischem Hauptsitz in Dudelange/ Luxemburg, mit dem Henke soschon seit über zwei Jahrzehnten erfolgreich zusammenarbeitet. Henke ist ein mittelständisches Unternehmen mit ca. 200 Mitarbeitern. Der Umsatz lag zuletzt bei 30 Mio. Euro. Zum Kerngeschäft im Bereich der Foodindustrie zählen Dünnwandverpackungen mit und ohne IML, Schnappdeckel sowie Schraubverschlüsse. Franz Henke erwarb seine erste Husky-Maschine Ende der 80er-Jahre. Heute betreibt das Unternehmen mit Jürgen Henke und Ralf Schiefer als Geschäftsführer mehr als 100 Spritzgussmaschinen, darunter 25 Hylectric von Husky.

Husky

Husky Injection Molding Systems ist ein führender Anbieter von Spritzgießsystemen und Dienstleistungen für die Kunststoffindustrie. Dazu gehören neben den Maschinen auch Werkzeuge und Heißkanaltechnik. Im Geschäftsjahr 2008 erzielte Husky einen Umsatz von mehr als 1 Milliarde US-Dollar. Kunden nutzen die Systeme zur Fertigung einer Vielzahl anspruchsvoller Produkte – darunter Getränke- und Dünnwandverpackungen, Verschlusskappen, Medizintechnik und Verbraucherelektronik. Mit rund 3350 Mitarbeitern und über 40 Service- und Vertriebsniederlassungen rund um den Erdball unterstützt Husky Kunden in mehr als 100 Ländern. Die Hauptproduktionsstätten des Unternehmens liegen in Kanada, in den USA, in Luxemburg und in China.

Mehr als 100 Spritzgussmaschinen

Im März 2009 bestellte Henke vier weitere Husky-Maschinen zur Produktion von Salatschalen und passenden Deckeln im In-mold-Labeling- Verfahren (IML). Im IML-Verfahren werden die Formteile beim Spritzgießen auf der Maschine direkt im Werkzeug etikettiert, wodurch sowohl saisonale als auch Dauerläufer wirtschaftlich und qualitativ hochwertig hergestellt werden können. Für die Fertigung der Behälter wählte das Unternehmen drei Systeme vom Typ Hylectric 300 mit 3000 kN Schließkraft und Spritzeinheit 55/50 (Schneckendurchmesser), für die Deckel eine Hylectric 400 mit 4000 kN und Spritzeinheit 80/65. Vorgabe: Henke benötigte die Maschinen zur effektiven Serienfertigung innerhalb von nur sechs bzw. acht Wochen. Husky nahm die ehrgeizige Zielsetzung an und wickelte dieses Projekt innerhalb des von Henke gesetzten, extrem engen Zeitrahmens ab. Das erste der vier im März bestellten Systeme wurde im Mai 2009 geliefert und installiert. Die übrigen folgten jeweils im Abstand von wenigen Tagen, per Abholung in Antwerpen und Weitertransport nach Lohne, wo sie unverzüglich aufgebaut und problemlos in den Maschinenpark integriert wurden. Neben der effektiven Installation der vier Systeme unterstützte Husky, den Kunststoffverpackungsspezialisten auch in dem Bestreben, die Produktivität in der Fertigung zu steigern. Die Spritzeinheiten der Maschinen sind mit innovativen, speziell für die Anforderungen von Dünnwandverpackungen optimierten, Verschlussdüsen ausgerüstet. Weitere Optionen verbessern die Geschwindigkeiten der Schließeinheit und so mit die Wirtschaftlichkeit der Produktion.

Auf den Spritzgießsystemen von Husky werden u. a. Dünnwandverpackungen und Verschlusskappen hergestellt.

"Wir schätzen die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit Husky und deren effizientes Projektmanagement seit vielen Jahren", sagt Ralf Schiefer, "Husky hat uns mit ihrer kurzfristigen Lieferfähigkeit und der problemlosen Einrichtung der Maschinen erneut beeindruckt." Technisches Fachwissen kombiniert mit praktischer Erfahrung führte zu einer für beide Seiten vielversprechenden und zukunftsfähigen Gesamtlösung. Das Projekt unterstreicht auch den Nutzen einer gefestigten vertrauensvollen Partnerschaft zwischen Hersteller und Zulieferer. Auf Basis dauerhaft enger Geschäftsbeziehungen lassen sich leistungsfähige Lösungen schneller und produktiver realisieren. Das wiederum hilft dem Hersteller, seine Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, indem er seine Produkte schneller am Point of Sale platzieren kann.

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